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phoenix Unter den Linden: Täter in Amt und Würden
Die Illusion von der Stunde Null
Montag, 10. Oktober 2016, 22.15 Uhr

Bonn (ots) - Über Jahre und Jahrzehnte herrschte gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Disput über die Frage, inwieweit Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich bei Null angefangen hat. Mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte im Nationalsozialismus taten sich inbesondere Ministerien und Ämter lange schwer. Belastende Akten blieben dauerhaft unter Verschluss. Der Pragmatismus der Gründerjahr hielt lange an und rechtfertigte in den Augen der Verantwortlichen eine Politik des Wegsehens.

Wie weit reichen die braunen Schatten der Vergangenheit in die bundesrepublikanische Geschichte? Wie stark verbreitet waren die personellen Verstrickungen der Ämter? Welchen Einfluss hatte NS-Gedankengut auf die junge Bundesrepublik?

Über diese und weitere Fragen diskutiert Michaela Kolster mit

   - Gisela Friedrichsen, Der Spiegel
   - Prof. Manfred Görtemaker, Historiker Universität Potsdam 

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