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phoenix-Thema: Vorratsdatenspeicherung - Montag, 19. Januar 2015, 10.45 Uhr

Bonn (ots) - Mit dem Terror von Paris ist auch hierzulande erneut eine Debatte darüber entbrannt, wie Anschläge in Zukunft verhindert werden können. Schon seit einiger Zeit wirbt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für die Vorratsdatenspeicherung. Der Koalitionspartner SPD ist in der Frage jedoch gespalten. Im phoenix Thema spricht Michael Sahr mit Oliver Malchow von der Gewerkschaft der Polizei und mit Werner Hülsmann vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung über eine Problematik, die regelmäßig für Streit im Bundestag sorgt: die Vorratsdatenspeicherung.

Während Internet-Konzerne und Geheimdienste seit Jahren auf unsere Daten zugreifen, wird in der EU und in Deutschland heftig über die präventive Speicherung von Verbindungsdaten diskutiert. Für Befürworter ist sie ein effektives Instrument, um Verbrechen aufzudecken oder zu verhindern. Datenschützer hingegen sind alarmiert: Sie sehen eine Gefahr für unsere Privatsphäre und sprechen von einem Generalverdacht gegenüber unbescholtenen Bürgerinnen und Bürgern.

Sind wir bereits "gläserne Bürger" für Unternehmen, Regierungen und Staaten? Was bedeutet die Vorratsdatenspeicherung für unseren Alltag? Ist sie tatsächlich mit freiheitlich-demokratischen Werten in Einklang zu bringen?

Die Dokumentation "Das Netz weiß alles - Mit Highspeed in die totale Überwachung?" (BR 2012) ergänzt das phoenix Thema.

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