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phoenix-Runde: Persilschein Selbstanzeige? - Prominente Steuersünder - Dienstag, 4. Februar 2014, 22.15 Uhr

Bonn (ots) - "Das Konto war ein großer Fehler", sagt die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer über ihr Bankguthaben in der Schweiz. Sie hatte sich im vergangenen Jahr selbst angezeigt, Steuern in Höhe von rund 200.000 Euro plus Säumniszinsen nachgezahlt und war so möglichen Ermittlungen entgangen. Denn sie hatte die in der Schweiz angefallenen Zinsen den deutschen Behörden nicht zur Besteuerung angegeben. Das alles wurde am Wochenende bekannt. Alice Schwarzer klagt nun über die Verletzung ihrer Privatsphäre.

Sie ist nicht die einzige Prominente, die wegen ihrer Finanzangelegenheiten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist: Ex-"Zeit"-Herausgeber Theo Sommer wurde kürzlich wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss sich im März wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.

Mehr als 160 Milliarden Euro gehen dem deutschen Staat jährlich durch Steuerhinterziehung verloren. Seitdem aber Steuersünder-CDs zu haben sind, steigen die Selbstanzeigen, so manches Finanzamt kommt mit der Bearbeitung kaum noch nach.

Ist aber mit der Selbstanzeige und Strafzahlung wirklich alles erledigt? Welche Schlupflöcher in der Gesetzgebung müssen geschlossen werden?

Alexander Kähler diskutiert in der phoenix Runde u.a. mit Ulrich Thielemann, Wirtschaftsethiker Universität St. Gallen

Erneute Sendung um 24.00 Uhr

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