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UNTER DEN LINDEN "Der subventionierte Arbeitsmarkt - Kollaps ohne Steuergelder?"
PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Montag, 23. November 2009, 22.15 Uhr

    Bonn (ots) - Michael Hirz diskutiert mit

    Martin Lindner, FDP MdB

    und

    Prof. Rudolf Hickel, Direktor Institut Arbeit und Wirtschaft, Bremen

    Politik und Wirtschaft haben ein altbekanntes Hausmittel zur Linderung von Schmerzen neu entdeckt: die Kurzarbeit. Ohne dieses Instrument sähen die Arbeitsmarktstatistiken in Deutschland wohl sehr viel trostloser aus. Mit Blick auf die aktuellen Daten können Regierung und Unternehmen - zumindest derzeit noch - behaupten, dass Deutschland die größte Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg wahrscheinlich ohne allzu schwere Blessuren überstehen wird. Und so sprudeln Subventionen für bedrohte Unternehmen aus den Bundes- und Landeshaushalten, als würde das Steuersäckel prall gefüllt sein und als würde es die Maastricht-Kriterien nicht geben. Aber zu welchem Preis? Kurzarbeitergeld ist eine staatliche Subvention, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Zudem gehen durch die in der Krise stark gesunkene Wirtschaftsleistung auch die Steuereinnahmen zurück. Das heißt, Deutschland erkauft sich die Sicherung der Märkte auf Pump. Wer muss letztlich die Zeche zahlen? Und droht ohne Steuergelder tatsächlich der Kollaps? Oder wäre eine große Marktbereinigung sogar hilfreicher für die langfristige Zukunftsfähigkeit Deutschlands?

    Wiederholung: 0.00 Uhr und Dienstag, 9.15 Uhr.

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