EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG

Solides Wachstum in einem schwierigen Baujahr
EUROBAUSTOFF behält Führungsrolle im europäischen Baufachhandel

Bad Nauheim (ots) - Auch ein unterkühlter und verschneiter Start ins Jahr 2013 kann die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim, nicht von ihrem Erfolgskurs abbringen. Nunmehr im 9. Jahr in Folge steigert sie ihr zentral abgerechnetes Einkaufsvolumen von 5,123 Mrd. EUR auf nunmehr 5,367 Mrd. EUR. Dies entspricht einer Verbesserung von 4,76 %. Der Außenumsatz in den Gesellschafterhäusern beläuft sich nun auf 13 Mrd. EUR. Die Kooperation festigt damit ihre Führungsrolle im Kreis der europäischen Kooperationen mittelständisch orientierter Fachhändler für Baustoffe, Holz und Fliesen.

"Unsere 500 Gesellschafter haben vor Ort an ihren mehr als 1.450 Fachhandels-Standorten auch 2013 einen hervorragenden Job gemacht und damit den Erfolg der Kooperationszentrale gesichert", betont Ulrich Wolf, Vorsitzender der EUROBAUSTOFF Geschäftsführung gegenüber der Fachpresse. "Sie waren es, die das Umsatzminus aus den ersten drei Monaten wieder aufgeholt und anschließend in Folge sechs Monate für mehr als je eine halbe Milliarde Euro über die Zentrale eingekauft haben."

Weiterhin werden mehr als Dreiviertel des Einkaufsvolumens vom Großhandel erarbeitet. Der Bereich, zu dem auch sechs Fachgruppen gehören, überspringt erstmals die 4-Mrd.-EUR-Grenze. Sehr gut aufgestellt ist der Produktbereich Rohbau-/Wandbaustoffe, der nach plus 6 % in 2012 nun für 2013 ein Plus von über 16 % vermeldet. Dies ist ein deutliches Zeichen für ein sich verstärkendes Neubaugeschäft. Der umsatzstärkste Fachbereich, Dach + Fassade, litt im vorigen Jahr am heftigsten und längsten unter den Wetterkapriolen. Die teilweise kräftigen Umsatzeinbrüche vor Ort konnten vielerorts erst im letzten Quartal ausgeglichen werden. Der Fachbereich schaffte im November den Sprung in die "schwarzen Zahlen".

Hervorragend positioniert ist der Bereich Einzelhandel, der mit einem Plus von 4,93 % deutlich über Branchendurchschnitt liegt. Nach BHB-Angaben lag die Branchenentwicklung in den ersten drei Quartalen bei minus 3,4 %. Den größten Anteil an dem EUROBAUSTOFF Erfolg haben dabei die Segmente Maschinen, Holz im Garten, Dekoratives Holz und Eisenwaren.

Wachsen gegen den Branchentrend ist für den Bereich Fliese seit Jahren selbstverständlich. Eine hervorragende Vertriebspolitik, moderne Ausstellungsflächen und die exklusive Eigenmarke Cerabella sind da wichtige Garanten für den Erfolg. Das Plus von über 8 % verschafft den Fliesenspezialisten in der Kooperation auch 2013 zusätzliche Marktanteile.

Im Bereich Holz (ohne Holz im Garten, Boden/Wand/Decke und Bauelemente aus Holz) ist die Konsolidierungsphase abgeschlossen und die Lieferantenstruktur zukunftsorientiert optimiert. Die neuen, alternativen Rahmenbedingungen sorgen für ein neues Image und ein steigendes Interesse an der Kooperation bei anderen Holzhändlern. 2013 erzielte der Bereich Holz mit einem Plus von 9 % die größte Steigerungsrate. Holzhandel, Holzimport, Hobelware und Holzwerkstoffe verzeichneten sogar zweistellige Zuwächse. Für 2014 ist mit weiteren zweistelligen Umsatzsteigerungen zu rechnen, da u. a. mit Holz Richter, Lindlar, Hansa Holz, Bremen, und Holzwerk Stumpp, Eningen, große Holzspezialisten in den EUROBAUSTOFF Gesellschafterkreis gefunden haben.

"Unsere EUROBAUSTOFF Fachhändler sind im Markt seit Jahren überaus erfolgreich, was sich natürlich auch in unseren Zentralumsätzen niederschlägt", zieht der Vorsitzende der Geschäftsführung Bilanz und gibt gleichzeitig Ausblick auf das neue Jahr, in das die Kooperation mit 488 Gesellschaftern (Vorjahr: 507) und 1.439 Standorten (1.430) in acht europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Italien, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden) geht. "Wir rechnen auch 2014 mit einem sehr guten Baujahr. Dafür sprechen die vollen Auftragsbücher im Handwerk und die Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes. Wenn wir bei unserem Einkaufsvolumen zurzeit nur mit einem geringen Wachstum rechnen, liegt dies vornehmlich am Abgang unseres vom Einkaufsumsatz her betrachtet zweitgrößten Gesellschafters ZEB Paderborn. Wir sind aber sicher, dass wir die fehlenden Einkaufsumsätze durch internes Wachstum, realen Umsatzzuwachs und Gesellschafter-Neuaufnahmen kompensieren werden."

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