BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Photovoltaikanlage in der Lützow-Kaserne zur Nutzung an die Bundeswehr übergeben

    Münster (ots) - Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist die Einsparung von CO2-Emissionen. Dazu soll insbe-sondere bei der Erzeugung elektrischer Energie der Einsatz regenerativer Energien aus Wind, Wasser und Sonne gefördert werden. Diesem Ziel entsprechend hat die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) im Auftrag des Bundes auf dem Gelände der Lützow-Kaserne in Münster-Handorf eine Photovoltaikanlage errichtet. Heute wird diese Anlage im Rahmen einer klei-nen Feierstunde offiziell zur Nutzung an die Bundeswehr übergeben.

    Zu dieser Übergabefeier haben sich Vertreter der OFD Münster, der Wehrbereichsverwal-tung West, des Infrastrukturstabs West, des Bundeswehrdienstleistungszentrums Münster, der Lützow-Kaserne und der Niederlassung Münster des BLB NRW auf dem Kasernengelände eingefunden. Sie alle freuen sich über die gelungene Installation dieser bundesweit größten Solaranlage in einer Kaserne der Bundeswehr.

    Entgegen der in baulichen Ballungszentren üblichen Aufstellung auf Dachflächen, ist die An-lage in der Lützow-Kaserne als Solarfarm ebenerdig auf einer Fläche von ca. 8.000 m² montiert und installiert worden. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen Teil der Solar-Module dreh- und neigbar aufzustellen, um diese dem jeweiligen Sonnenstand nachzufüh-ren. Erwartet wird damit eine um 40% höhere Energie-Ausbeute gegenüber starr montierten Solar-Modulen.

    Die Photovoltaikanlage besteht aus einzelnen Solar-Modulen mit einer Gesamtmodulfläche von ca. 1.140 m² und einer Leistung von 150 kWp. Der Jahresertrag an elektrischer Energie wird mit  137.000 kWh erwartet, wodurch der Strom-Verbrauch von mehr als 35 Familien gesichert wäre. Die Einsparung an CO2 beträgt etwa 120 Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens auf einer Fahrstrecke von etwa 800.000 km. Für eine optimale Ertragsleistung sind die starr montierten Module gegen Süden mit einer Neigung von 30° ausgerichtet. Die erzeugte Energie wird in das Liegenschaftsnetz der Ka-serne eingespeist. Sofern sie in der Kaserne nicht benötigt wird, erfolgt eine Speisung in das öffentliche Stromnetz.

    Die Arbeiten zur Errichtung der Photovoltaikanlage haben im Februar 2009 begonnen und waren nach acht Monaten im Oktober 2009 abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 900.000 Euro.

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