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Stuttgarter Nachrichten: zu Steuer/Merkel:

    Stuttgart (ots) - Ehrlich währt am längsten. Ja, das gilt auch für Parteien im Wahl. Erst recht, wenn es ums hart verdiente Geld der Bürger geht. Wer jetzt also Steuersenkungen verspricht, obwohl er in der kommenden Legislaturperiode möglicherweise 300 Milliarden Euro Steuerausfällen und eine Rekordverschuldung nach der anderen einkalkulieren muss, sollte wissen: Mit Speck fängt man Mäuse, aber keine Wähler. Und so gilt auch für die Kanzlerin: Wo nichts ist, kann auch Angela Merkel nichts verteilen. Wenn sie Entlastungen ins Wahlprogramm schreiben will, ohne eine grobe Größenordnung, geschweige denn ein konkretes Datum nennen zu können, sollte sie das noch einmal überdenken. Krisen-Wahlkämpfer müssen sagen, wie sie die Probleme meistern - und nicht versprechen, Geld, das es gar nicht gibt, irgendwann großzügig zu verteilen.

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