3sat

"Mythos Intelligenz"
Eine 3sat-Themenwoche zur Frage, was Intelligenz ist
16 Filme und Dokumentationen

Mainz (ots) -

Start am Montag, 7. April 2014, 20.15 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen 

Sind Männer schlauer als Frauen? Eine von zehn Fragen, die 3sat-Zuschauer zur Themenwoche "Mythos Intelligenz" beantwortet haben. 82 Prozent meinen "nein". Eindeutig waren auch die Antworten beispielsweise bei den Fragen: "Wird Intelligenz vererbt?", 85 Prozent der 3sat-Zuschauer bejahten diese Frage, und "Beeinflussen Umwelt und Erziehung die Intelligenz?" fand zu 69 Prozent die Zustimmung der Zuschauer. 3sat fragte Anfang März im Internet und auf der Leipziger Buchmesse seine Zuschauer, ob sie zehn vorgegebenen Fragen zur Intelligenz zustimmen können oder ob sie sie verneinen.

Ob die Zuschauer mit diesen Einschätzungen richtig liegen, ist in der Auftaktsendung der Themenwoche, der Wissensshow "Der Intelligenzcheck" am Montag, 7. April, 20.15 Uhr (Erstausstrahlung), zu erfahren. Die von Dirk Steffens präsentierte Sendung trägt die wichtigsten Fakten zu den zehn Fragen zusammen. Dabei kommen auch Prominente wie der Kulturjournalist Max Moor und die Komikerin Carolin Kebekus zu Wort. Wie dicht sind sie an den Erkenntnissen der Wissenschaft? Antworten geben der Hochbegabtenforscher Christian Fischer und die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern. Bis Freitag, 11. April, zeigt 3sat 16 Dokumentationen und Filme, vier davon in Erstausstrahlung, zu weiteren wichtigen Aspekten der Intelligenz:

Am Dienstag, 8. April, 18.30 Uhr, macht sich 3sat-Moderator Ingolf Baur auf eine Reise nach Australien zu Koryphäen der Hirnforschung, um im Selbstversuch zu testen, ob er die Leistungen seines Gehirns pushen kann: "nano spezial: Pimp my Brain" (Erstausstrahlung) heißt seine Reportage. Doch seine Versuche mit Aufputschmitteln und Strombehandlung empfiehlt er nicht zur Nachahmung.

Die Frage, was Intelligenz überhaupt ist und welche Rolle dabei Gene, Bildung und Umwelt spielen - all das ist trotz jahrzehntelanger Forschung heftig umstritten. Für seine Dokumentation "Dumm geboren und nichts dazu gelernt?" (Erstausstrahlung) hat sich Wissenschaftsjournalist John A. Kantara aufgemacht, um herauszufinden, was Stand der Forschung ist. Der Film zeigt am Donnerstag, 10. April, 20.15 Uhr, unter anderem eine Langzeitstudie der Harvard University in einem rumänischen Kinderheim über die Frage, wie weit Umweltfaktoren für Intelligenz verantwortlich sind: Demnach beeinflussen äußere Faktoren sehr stark die kognitive Entwicklung von Kindern. Sehr entscheidend sind dabei die sozialen Bindungen, die ein Kind in den ersten beiden Lebensjahren ausbilden kann.

Doch, so meint 3sat-Moderator Gert Scobel, sei Intelligenz vielleicht nicht die einzige entscheidende Größe im Leben, und lässt in seiner Sendung "scobel - Charakter statt Intelligenz?" (Erstausstrahlung) direkt im Anschluss an die Dokumentation um 21.00 Uhr seine Gäste zum Thema diskutieren. Denn "zum menschlichen Leben gehört ohne Frage auch so etwas wie Charakter. Und Haltung. Haltung ist ja gewissermaßen die Anwendung von Intelligenz im Alltag", sagt er im Interview mit dem "3sat TV- & Kulturmagazin" (2/2014). Unter anderem zu Gast bei Gert Scobel ist die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern, die mit ihrem Sachverstand auch in den Sendungen "Der Intelligenzcheck" und "Dumm geboren und nichts dazu gelernt?" mitwirkt.

Hinweis für Journalisten: 

Ausführliche Informationen zu den vier Erstausstrahlungen und 
Videostreams zu "nano spezial: Pimp my Brain" und "Dumm geboren und 
nichts dazu gelernt?" finden Sie im 3sat-Pressetreff unter: 

https://pressetreff.3sat.de/programm/programmhinweise/artikel/der-int
elligenzcheck-die-10-wichtigesten-fakten/

Ab Mittwoch, 2. April, finden Sie dort zusätzlich den Videostream zu 
"Der Intelligenzcheck".

Den gesamten Programmablauf und das Interview mit Gert Scobel im 
"3sat TV- & Kulturmagazin" finden Sie hier:

https://pressetreff.3sat.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/PDFs/Pres
seinformation/PressemappeMythosIntelligenz.pdf

Bilder finden Sie bei ZDF-Pressefoto:

http://pressefoto.zdf.de 

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