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3sat - Satellitenfernsehen von ZDF/ORF/SF DRS/ARD
Programmänderungen

Mainz (ots) - Achtung!! Bitte Textergänzung und Programmänderung beachten!! Nr. 28 Dienstag, 22. Februar 2000 10.45 Europastudio (VPS 10.44) ORF !! Kritische Situation in Deutschland und Österreich? - Sorgen um die Destabilisierung Mitteleuropas Gäste: Dr. Heribert Prantl, Ressortchef Innenpolitik "Süddeutsche Zeitung", München Dr. Gerhard Schwarz, Chef der Wirtschaftsredaktion "Neue Zürcher Zeitung", Zürich Lucas Delattre, "Le Monde", Paris Karin Kneissl, "Die Welt", Wien Anne McElvoy, Kolumnistin "Independent", London Gesprächsleitung: Prof. Paul Lendvai Die Namen Helmut Kohl und Jörg Haider stehen - als unterschiedliche Symbole - für die gleichzeitigen politischen Erschütterungen in Deutschland und Österreich. Über Parallelen und Unterschiede der kritischen Situation in beiden Ländern und die Auswirkungen einer möglichen Destabilisierung im Herzen Europas diskutiert eine hochkarätige internationale Journalis-tenrunde unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai. Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt. 17.45 Chronik der Wende ARD/ORB 18.00!! Leben in Fesseln (VPS 17.59) ZDF Von zwangskranken Menschen berichtet Martina Morawietz (aus der Reihe "Die ZDF-dokumentation") Sie hat eine unglaubliche Macht, verursacht Höllenqualen und wird fast immer aus Scham verschwiegen. Experten schätzen, daß über eine Million Deutsche an der Zwangserkrankung leiden. Von Zwängen betroffene Menschen schildern Ängste, die so ungewöhnlich anmuten, daß es zunächst schwierig ist, sie zu verstehen. Da ist eine junge Frau, die kann nicht mehr zur Arbeit gehen, weil sie Stunden braucht, um die elektrischen Geräte in ihrer Wohnung zu überprüfen. "Ist der Herd wirklich aus?" (ein für jeden alltäglichen Gedankengang. Man schaut nochmal nach -) eine normale Vorsichtsmaßnahme. Doch die Zwangskranke überprüft Schalter, Steckdosen, muß fühlen, ob die Platte wirklich kalt ist. Manchmal stundenlang, wieder und wieder. Versucht sie sich den Zwängen zu widersetzen, dann steigern sich Angst und Unruhe ins Unerträgliche. Schließlich greift der Zwang immer mehr in ihr Leben ein. Er raubt ihr Zeit, Nerven, Lebensfreude. Am Ende verliert sie den Arbeitsplatz, die Freunde. Der Zwang tyrannisiert die Patienten in den verschiedensten Formen. Manche duschen zehn Stunden am Tag, sammeln Hundert-tausende von Zeitungsschnipseln oder wiederholen stundenlang, Minute für Minute den immer gleichen Gedankengang. Helfen können inzwischen spezielle Medikamente und Verhaltens-therapien. Aber es fehlen geschulte Therapeuten. Noch immer wird die Krankheit von Ärzten und Patienten zu selten erkannt. So vergehen im Schnitt sieben bis zehn Jahre, ehe ein Zwangs-erkrankter die geeignete therapeutische Hilfe erhält. In der Dokumentation erzählen zwangskranke Menschen ihre Geschichte. Sie beschreiben, wie der Zwang entstanden ist, und was es für sie, aber auch für ihre Angehörigen bedeutet, mit der Krankheit zu leben. Der Film zeigt aber auch, wo Patienten Hilfe erfahren können und wie sie allmählich wieder lernen, am Leben teilzunehmen. 18.30 nano 3sat Die Sendung "Sterben für die Firma" entfällt. Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten. Achtung!! Bitte Programmänderung beachten!! Nr. 29 Dienstag, 7. März 2000 21.50 Fang! (VPS 21.49) ZDF 22.00!! Weiberwirtschaft (VPS 21.59) ZDF Film von Ulrike Angermann (aus der ZDF-Reihe "... zum Beispiel") "Es soll immer noch Berliner geben, die im Osten nichts Neues erwarten", sagt Claudia Gather, "Weiberwirtschaft ändert das". Die promovierte Soziologin ist von Anfang an dabei. Sie gehört zu den Gründerinnen der Genossenschaft, die sich doppeldeutig "Weiberwirtschaft" nennt. Zehn Jahre nach der Entwicklung der Idee wurde das Gründerinnen-Zentrum im September 1996 in Berlin offiziell eröffnet. 40 Chefinnen, 120 Arbeitsplätze, alle unter einem Dach. Geschäfte haben sich angesiedelt, Künstlerateliers, Büros, eine Druckerei, Reiseagentur, Restaurant und eine Unternehmens-beratung. "Gründungsrausch" berät Frauen, die gute Ideen, aber kein Kapital haben, getreu dem Weiberwirtschaftsmotto: "Es gibt immer noch viel zu viele Frauen, die etwas auf dem Kasten haben, aber nichts in der Hand." Claudia Gather hat gelernt zu verhandeln und zu kämpfen. Treuhand, Senat, Banken, alle hat sie in zähen Verhandlungen und nach jahrelangem Ringen überzeugt. Noch ist Platz in der "Weiberwirtschaft", längst ist nicht die gesamte Fläche der 5500 Quadratmeter im Bezirk Berlin Mitte vermietet. Je nach Gewerbe verlangt die Genossenschaft 10 bis 25 Mark Kaltmiete. "Bis Ende des Jahres muss alles vermietet sein, sonst haben wir ein Problem", sagt Claudia Gather, die heute im Vorstand der "Weiberwirtschaft" sitzt. Sie arbeitet ehrenamtlich, neben ihrem Job an der Freien Universität in Berlin. Die Lösung des Problems wäre eine "Weiber- und Männer-wirtschaft", eine Vermietung der leerstehenden Räume auch an Männer . . . Aber da tun sich einige Weiberwirtschafterinnen schwer, steht doch hinter dem Genossenschaftsgedanken die Förderung von Frauenarbeitsplätzen . . . !!22.30 Hecate - Worte kommen meist zu spät (VPS 22.25)ZDF/ORF/SF DRS 0.10 Seitenblicke ORF 0.15 Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:SF DRS 10 vor 10 (VPS 21.50) 0.40 nano 3sat (Wiederholung von 18.30 Uhr) 1.10 Kulturzeit (VPS 0.01) 3sat (Wiederholung von 19.20 Uhr) !! 1.50 Gestauchtes Leben (VPS 1.45) SF DRS (Wiederholung vom 3.3.2000) 2.40 ORF-Talkshow ORF (Wiederholung von 10.45 Uhr) 3.55 Bilder aus Deutschland ZDF/3sat (Wiederholung von 17.15 Uhr) 4.25- 7 Tage anders fernsehen 3sat 4.30 Die Sendung "Zeit im Bild 2" entfällt. Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten. Achtung!! Bitte Programmänderungen beachten!! Nr. 30 Samstag, 18. März 2000 15.15 Frauensache ARD/BR 15.45!! Yukon-Challenge 2000 (VPS 15.44)3sat Film von Hennes Henn Es gibt sie noch - die Steigerung des sportlichen Abenteuers: 2000 km durch die Schnee- und Eiswüste des Yukon Territories. Bei bis zu minus 50 Grad Celsius und eisigen Stürmen führte die Strecke von Watson Lake über den Polarkreis hinaus bis nach Inuvik am Eismeer. Zehn Teams aus Europa und Nordamerika können sich für diese Tortur im nächsten Februar qualifizieren. Um die extremen Anforderungen auszuloten, testeten Experten das Machbare der einzelnen Wegstrecken. So suchte Weltmeister und Doppelolympiasieger Markus Wasmeier die besten Hänge für Helicopterskiing und Snowboarden aus. Jutta Kleinschmidt, Spitzenfahrerin bei der Rallye Paris-Dakar, bewältigt die Allrad-Strecke durch Tiefschnee und Eisschollen. Hans-Joachim Stuck, der zweimalige Le Mans-Sieger, war zuständig für die Geschwindigkeits- und Geschicklichkeits-Kurse. Extrembergsteiger Olaf Reinstadler wählte die Kletterrouten durch die vereisten Felswände aus. 3sat zeigt die Höhepunkte dieser eiskalten Abenteuer-Tour durch das Yukon Territory, das seit Jack Londons Goldgräberzeit unverändert scheint. 16.05 Tom, Crosby und die MäusebrigadeZDF/ORF/SF DRS Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt. 2.15Round Midnight ARD/WDR !! 3.40- 7 Tage anders fernsehen (VPS 4.10) 3sat 3.45 Die Sendung "Straßenbekanntschaften" sowie die Nachtwiederholung der Sendung "... für die, die ohne Stimme sind" um 3.40 Uhr entfallen. Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten. ots Originaltext: 3sat Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: 3sat Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. (06131)706479 Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

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