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Greenpeace: TBT-Verbot endlich in Sicht - Weitere Schritte notwendig

Hamburg/Berlin (ots) - Greenpeace begrüßt die von Umweltminister Jürgen Trittin heute Mittag angekündigte Absicht, das Dauergift TBT (Tributylzinn) in Deutschland zum 31. Dezember 2002 in Schiffsfarben zu verbieten. Greenpeace hat bereits mehrfach ein nationales und internationales Verbot für den gefährlichen Stoff gefordert. Die Umweltorganisation begrüßt ebenfalls den Plan des Umweltministeriums, TBT in weiteren Produkten wie Desinfektions- und Textilhilfsmitteln zu untersagen. "Das geplante TBT-Verbot für Schiffsfarben ist ein wichtiger Schritt und ein Erfolg unserer Protestaktionen der letzten Monate", sagt Greenpeace-Sprecher Manfred Krautter. "Trittin darf aber nicht die Gefahr durch TBT und andere Organozinn-Verbindungen unterschätzen, die in Textilien und Pestiziden eingesetzt werden. Er muss konsequent alle Organozinngifte verbieten, um Verbraucher und Umwelt zu schützen." In Textilien und Pestiziden werden die Organozinn-Verbindungen DBT (Dibutylzinn) und TPT (Triphenylzinn) eingesetzt, die ähnlich giftig sind wie TBT. Greenpeace hat diese Giftstoffe bereits in Speisefischen und Textilien nachgewiesen. Erst gestern veröffentlichte Greenpeace neue Untersuchungsergebnisse über giftige Organozinn-Rückstände in Sporttrikots. ots Originaltext: Greenpeace Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Manfred Krautter, Tel. 0171-8780-810, und Pressesprecher Michael Hopf, Tel. 0171-8780-835. Internet-Info: www.greenpeace.de Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell

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