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Herman van Veen im Exklusiv-Interview mit BILD der FRAU: "Genug Nahrung, gute Ausbildung und Liebe für alle - dann gäbe es keinen wie Bin Laden"

Hamburg (ots) - Er ist ein Künstler mit vielen Gesichtern und Talenten: Herman van Veen, Poet, Pantomime, Musiker - und das seit 30 Jahren. Auf dem Cover seiner neuen CD "Was ich dir singen wollte" sieht man Herman van Veen, der sich hinter einer Geige versteckt. Im Exklusiv-Interview mit BILD der FRAU erzählt er, wie es zu diesem Motiv kam: "Diese Geige war ein glücklich-trauriges Geschenk. Ich bekam sie von einem Mann, der im KZ war und nicht mehr spielen konnte. Ich fühlte mich verpflichtet, das Instrument spielen zu lernen. Dabei wollte ich immer nur Clown werden. Diese Geige hat mein Leben beherrscht. Positiv und negativ. Lange hab ich sie nicht gespielt. Erst vor vier Jahren hab ich dieses ‚Brett vorm Kopf' weggerissen. Das ist die Idee zum Bild." Außerdem äußert sich der engagierte Künstler auch zu den Ereignissen in Israel: "Ein Beispiel: Die Israelis haben in Palästina einen Hafen bombardiert. Dieser Hafen wurde mit europäischem Geld gebaut. Der Mann, der den Befehl zum Bomben gab, wusste nicht, was er tat! Er hat nämlich uns bombardiert. Und er hat den Weg in eine echte Zukunft mit ökonomischer Unabhängigkeit in dem Gebiet zerstört [...] Diese Leute haben die Liebe nie kennen gelernt. Nie gelernt, etwas zu schätzen, zu achten. Jemand, der vernichtet, hat keinen Respekt vor sich selbst. Weil der nie geliebt worden ist." Und auch in seinen Texten setzt sich der Holländer mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinander. Die Botschaft seiner neuen Lieder: "Eine liebevolle Erziehung und das Lernen in Schulen und später im Leben garantieren erst Freiheit [...] Ich glaube nicht, dass es einen wie Bin Laden geben würde, wenn es für alle Menschen in Afghanistan genug Nahrung, gute Ausbildung und Liebe gegeben hätte." Der 57-Jährige lebt seit Jahren auf einem alten Bauernhof: "Ich guck gern Natur: Ich dreh oft `nen Stein um und guck drunter. Wunderbar! Mit einem Augenzwinkern sag ich zu den Vögeln: ‚Kinder, guckt mal, Papa hat `nen Stein umgedreht - was da alles lebt!' " Das komplette Interview erscheint in der neuen Ausgabe von BILD der FRAU, ab 22. April 2002 im Handel. Zitate aus dieser Vorabveröffentlichung sind nur unter Quellenangabe "BILD der FRAU" zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: Axel Springer Verlag Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Pressekontakt: Birgit Mertin Telefon: (0 40) 3 47-2 65 22, E-Mail: bmertin@asv.de Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen werden. Original-Content von: Axel Springer SE, übermittelt durch news aktuell

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