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COMPUTER BILD: Deutsche Technologie-Unternehmen wollen Arbeitsplätze abbauen

    Hamburg (ots) - Die Krise in der Technologiebranche erschüttert
immer mehr Unternehmen. Eine Untersuchung der Zeitschrift COMPUTER
BILD (ab Montag, 30. Juli 2001, im Handel) ergab: Von 15 großen und
bekannten deutschen Arbeitgebern wollen sechs Arbeitsplätze abbauen.
    
    So will der Elektronik-Hersteller Grundig (insgesamt 5000
Mitarbeiter) an den Standorten Nürnberg und Bayreuth 1093
Arbeitsplätze streichen. Auch der einstige Software-Börsenstar
Intershop (insgesamt 1100 Mitarbeiter) kündigte bereits 200
Stellenstreichungen an. Beim Münchner Elektronik-Konzern Siemens (446
800 Mitarbeiter weltweit) sind sogar 5600 der 180 000 deutschen
Mitarbeiter betroffen.
    
    Andere Unternehmen wie der Softwarehersteller Microsoft, der
Computer-Konzern IBM oder der Elektronikdienstleister Medion sind
nicht von der Krise betroffen: Medion (469 Mitarbeiter) will in
diesem Jahr 50 weitere Arbeitsplätze schaffen. Microsoft stellt nach
eigenen Angaben 126 zusätzliche Mitarbeiter in Deutschland ein.
Obwohl auch der Technikhandel von der Flaute betroffen ist, will die
Media-Saturn-Holding ("Media Markt" und "Saturn") europaweit 2000 bis
3000 neue Stellen schaffen.
    
    (www.computerbild.de)
    
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