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Neues Deutschland: Kontroverse über »Neue Linke« - Lucy Redler (WASG Berlin) und Katina Schubert (Linksfraktion) in der ND-Debatte

Berlin (ots)

Zur geplanten Fusion von Linkspartei.PDS und WASG
schreibt Lucy Redler, Spitzenkandidatin der WASG Berlin, in »Neues 
Deutschland« (Freitagausgabe): »Ich bin für eine Einheit aller linken
Kräfte, wenn dabei linke Politik und keine Politik des kleineren 
Übels herauskommt.« Sie hält die Frage der Regierungsbeteiligung für 
eine Gretchenfrage und kritisiert die Linkspartei.PDS: »Die Logik, 
die schlimmsten sozialen Grausamkeiten durch eine 
Regierungsbeteiligung zu mildern, anstatt entschlossen dagegen zu 
kämpfen, ist nicht nur undialektisch, sondern ein grober Fehler.«
 Katina Schubert, stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei.PDS 
weist diese Kritik in der gleichen Ausgabe zurück: Die 
Linkspartei.PDS habe mit ihrer Regierungsbeteiligung in Berlin »zum 
Beispiel die Privatisierung von Europas größtem Krankenhauskonzern 
Vivantes, der Berliner Verkehrsbetriebe und der Stadtreinigung 
verhindert« und »die Demokratisierung der Stadt vorangetrieben«. Die 
Linke brauche noch viele Debatten, so Schubert. »Aber 
Politikverweigerung können wir uns nicht leisten.«
f.d.R.: CvD / 04.05.2006, 15:00 Uhr

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