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Neues Deutschland: Leichtathletik-WM

    Berlin (ots) - Wie hoch können Menschen springen, wie schnell rennen, wie weit werfen? Die einzige wirklich globale Sportart, die Leichtathletik, versuchte neun Tage lang, Antworten auf derlei elementare Fragen zu geben - bei den 12. Weltmeisterschaften, die gestern im Berliner Olympiastadion zu Ende gingen. Starter aus 202 Nationen stritten um Medaillen und Platzierungen, um Rekorde oder um die Ehre. Aus Jamaika kamen die schnellsten Sprinter, aus Kenia die besten Langstreckler. Die Deutschen konnten am weitesten werfen, im Sprung mischten  viele mit. Am besten gehen konnten die Russen, die allerdings in der Vergangenheit mit den meisten Dopingfälle in dieser kurios anzuschauenden Disziplin aufgefallen waren. »Nur« zwei Dopingfälle gab es bei dieser WM - ob alle Weltrekorde und Titelgewinne ohne pharmazeutische Hilfe  erzielt worden sind, wird anhand eingefrorener Proben in den nächsten Jahren überprüft. Dass selbst die geschlechtliche Identität eines Menschen nicht so einfach zu bestimmen ist, zeigte der Fall der Südafrikanerin auf. Viele Fragen der WM sind erst im Nachgang abschließend zu klären. Es sei denn, man hat eine derart simple Weltsicht wie der ZDF-Moderator   Poschmann: Er behauptete, Hammer-Vizeweltmeisterin Betty Heidler sei »zu allem fähig«, weil sie in Berlin-Marzahn aufgewachsen sei - und das »unbeschadet überlebt« habe. Danke für diese Erklärung.

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