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NRZ: Kommentar zu Minister zu Guttenberg

Essen (ots) - Das war souverän. Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich korrigiert. Der Bundesverteidigungsminister hat den Angriff auf zwei Lastwagen nahe Kundus als unangemessen bezeichnet, ihn bedauert und den Befehl von Oberst Klein mit der "kriegsähnlichen" Situation in Afghanistan entschuldigt. Da stimmen Haltung und Sprache. Der CSU-Minister schlägt sich ganz tapfer. Fehler können jedem passieren. Dann hilft nur Offenheit. Sie kann entwaffnend sein. Der Opposition nimmt Guttenberg den Wind aus den Segeln. Allerdings muss ein zweiter Schritt folgen: Unterstützung für die unschuldigen zivilen Opfer. Nachträglich liefert der neue Verteidigungsminister die ultimative Begründung für den Abgang seines Vorgängers. Pressekontakt: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung Redaktion Telefon: 0201/8042607 Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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