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NRZ: NRW führend als "Kommissar DNA"

    Essen (ots) - Zehn Jahre nach dem Start des genetischen Fingerabdrucks schon 15 000 Treffer in Nordrhein-Westfalen.

    Zehn Jahre nach dem Start der zentralen Datei mit den "genetischen Fingerabdrücken" von Straftätern beim Bundeskriminalamt (BKA) sieht sich Nordrhein-Westfalen bundesweit führend auf diesem Feld der Kriminalitätsbekämpfung, schreibt die Neue Ruhr-/Neue Rhein Zeitung aus Essen. Dabei werden Teile der Desoxyribonucleinsäure (DNA), dem Träger der menschlichen Erbsubstanz, untersucht. Von den 670 000 DNA-Datensätzen, die seit dem 17. April 1998 von den Bundesländern in die Wiesbadener Analyse-Datei eingespeist worden sind, stammen rund 120 000 aus NRW, erklärte Frank Scheulen, Sprecher des Düsseldorfer Landeskriminalamtes (LKA), gestern auf NRZ-Anfrage. "Und mit 15 000 Treffern liegen wir bundesweit vorn", fügte Scheulen hinzu. Hintergrund: Die BKA-Datei besteht aus zwei Teilen: einer Sammlung der Blut-, Sperma- und anderen Spuren, die unbekannte Täter am Tatort hinterlassen haben, sowie einer Sammlung der DNA-Profile von verurteilten Tätern und von Beschuldigten in laufenden Verfahren. (NRZ)

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