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Westfalenpost: Beate Kranz zu Cybermobbing

Hagen (ots) - Das Smartphone ist für Jugendliche heute fester Bestandteil des Alltags. Die junge Generation führt ein Leben, zu dem persönliche Treffen mit Freunden genauso dazugehören wie der Austausch oder das Bewerten von Neuigkeiten, Fotos und Videos über das Internet. Doch in den sozialen Netzwerken wird nicht nur Nettes geschrieben und gezeigt, sondern immer häufiger beleidigt und gemobbt. Höchste Priorität muss daher die Prävention haben. Schon Kinder müssen auf die Gefahren hingewiesen werden und was es bedeuten kann, peinliche Fotos oder Filme ins Netz zu stellen. Umgekehrt sollte aber auch das Einfühlungsvermögen geschärft werden. Hierfür müssen die Grundlagen bereits im Elternhaus vermittelt werden. Jugendlichen muss klar gemacht werden, was sie im Netz anrichten können. Klar, böse Jungenstreiche gab es immer. Doch früher wurden sie lediglich einmal ausgeführt. Heute sind sie für alle jederzeit im Netz abrufbar. Die Verantwortung, die jeder für seine Taten tragen muss, ist damit im Zeitalter des Internets deutlich größer geworden. Jede Schule braucht dazu kompetente Online-Beauftragte, die Jugendlichen aktiv aus der Patsche helfen, wenn sie Opfer von Mobbing geworden sind. Hier kann Schule ein echter Lebenshelfer sein.

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