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Westfalenpost: Sieht die Region alt aus?

    Hagen (ots) - Südwestfalen im NRW-Vergleich Von Nina Grunsky Südwestfalen wird alt. Älter als manche andere Region, als mancher anderer Kreis in Nordrhein-Westfalen. Während Köln sich in Zukunft vermutlich über einen Baby-Boom freuen kann, tummeln sich in der Region immer weniger Kinder auf den Spielplätzen. Während im Westmünsterland die Bevölkerungszahl ansteigt, verliert Hagen in den kommenden Jahren jeden zehnten Einwohner. Der Trend ist längst bekannt, die aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung allerdings führen vor Augen, dass er Südwestfalen verglichen mit anderen NRW-Kommunen eher heftig trifft. Wenn jedoch Städte wie Köln, Bonn und Aachen aufblühen, heißt das längst nicht, dass Kommunen im ländlichen Raum alt aussehen müssen. Aus einer Tendenz muss keine Abwärtsspirale werden. Vielmehr sollten Städte und Gemeinden das verbleibende Potenzial bestmöglich nutzen, ihre Kräfte konzentrieren, den Nachwuchs umso besser ausbilden. Eine Stadt wie Arnsberg macht vor, wie der Wandel gestaltet werden kann. Vor allem aber sind die Zahlen aus Gütersloh, die eine höchst unterschiedliche Entwicklung in NRW belegen, eine Botschaft an die Düsseldorfer Landesregierung: Sie darf ihr Augenmerk nicht allein auf die ohnehin prosperierende Rhein-Region richten. Vielmehr muss sie Aktivitäten in anderen, Düsseldorf nicht so nahen Regionen unterstützen. Rhein, Ruhr, Rest - dieses Motto darf in Zukunft erst recht nicht gelten.

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