Neue Osnabrücker Zeitung

NOZ: Gespräch mit Gerda Hasselfeldt, CSU-Landesgruppenchefin

Osnabrück (ots) - CSU-Landesgruppenchefin kritisiert "böswillige Fehlinterpretation"

"Wir wollen Zuwanderern Deutsch nicht staatlich verordnen" - Hasselfeldt: Aberwitzige Debatte vor CSU-Parteitag

Osnabrück.- CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat sich gegen die "böswillige Fehlinterpretation" der CSU-Forderung verwahrt, wonach Zuwanderer in der Familie Deutsch sprechen sollten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte Hasselfeldt, die Debatte vor dem CSU-Parteitag über die Formulierung sei aberwitzig. Sprache sei das A und O für eine gelingende Integration. Deshalb müssten Einwanderer motiviert werden, möglichst viel Deutsch zu sprechen. "Zu glauben, die CSU wolle das staatlich verordnen, ist absurd", betonte die Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag. "Wenn all die Empörten sich mit gleichem Nachdruck um die konkreten Verbesserung der Integration von Einwanderern in Deutschland bemühen würden, hätten wir alle deutlich mehr davon", wies Hasselfeldt die Kritik zurück.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: