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Neue OZ: Kommentar zu Handwerk
Konjunktur

Osnabrück (ots)

Probleme anpacken
Die fetten Jahre des Wirtschaftswachstums sind endgültig vorbei. 
Jahrzehntelang meldeten Handwerk und Industrie immer neue 
Umsatzrekorde. Die allgemeine Wirtschaftskrise hat die Arbeitgeber 
allerdings zu neuer Bescheidenheit gezwungen.
Nach Kreditkrisen, Umsatzeinbrüchen und Zukunftsängsten sind es 
die kleinen Erfolge, aus denen das Handwerk Zuversicht zieht. 
Insgesamt bilanzieren die Handwerker zwar ein Minus. Aber die 
Kollegen des produzierenden Gewerbes haben schließlich noch 
schlechter abgeschnitten. Allein das rechtfertigt im Handwerk 
offensichtlich gegenseitiges Schulterklopfen. Eine Branche darf ihr 
Selbstbewusstsein aber nicht darauf aufbauen, sich mit noch 
Schlechteren zu vergleichen. Wer besser werden will, muss seine 
Probleme beseitigen.
Den Erfolg des vergangenen Jahres verdankt das Handwerk zu einem 
Teil dem Steuerzahler: So haben die Handwerker beispielsweise von 
zeitlich begrenzten staatlichen Stützen wie Konjunkturpaket II oder 
Kurzarbeiterregelung profitiert. Aus diesen Honigtöpfen werden die 
meisten Betriebe bald nicht mehr schöpfen können. Dann müssen die 
wirklichen Probleme beseitigt werden - dazu gehört die blühende 
Schwarzarbeit, die viele Firmen kaputt macht.

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Telefon: 0541/310 207

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