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    Osnabrück (ots) - Eine Lanze für die Aktie

    Es ist an der Zeit, eine Lanze für die Aktie zu brechen. Denn noch immer sehen sie viele als suspekt an und fühlen sich durch Kursstürze wie im Zuge der Finanzkrise denn auch bestätigt. Aber die Entwicklung der Börsenkurse ist immer anhand eines Zeitrahmens zu beurteilen. Beispiel Deutsche Bank: Im Zuge der Krise ist das Papier spektakulär gefallen. Danach aber stieg es binnen weniger Monate um 150 Prozent und mehr. Wie viel Verlust oder Gewinn die Aktie ihrem Besitzer brachte, ist also weniger eine Frage des Kurses - sondern vielmehr des Zeitpunkts, zu dem sie gekauft oder verkauft wurde.

    Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister ist ein weiteres zahlreicher Beispiele. Der jetzige Kurs liegt bei der Hälfte alter Höchststände, ist aber gut doppelt so hoch wie der in die Tiefe gedroschene Wert aus dem Frühjahr. Wer sich nicht hat schrecken lassen, konnte im Zuge der Krise also regelrecht reich werden - zumal es Dividenden gibt. Auf sie kann setzen, wer nicht zu den Zockern zählen möchte, wie auch die aktuelle Untersuchung der LBBW zeigt. Selbst wenn ein Kurs fällt, lassen sich über diese Ausschüttungen Renditen erzielen, die weit über Schatzbriefen oder den Sparzinsen von derzeit vielleicht ein bis zwei Prozent liegen. Viele Kursschwankungen können mit einem dividendenstarken Titel deshalb getrost ignoriert werden.

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