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Neue OZ: Kommentar zu Straßenverkehr

    Osnabrück (ots) - Gut angelegtes Geld

    Keine Frage: Es lohnt sich, den Straßenverkehr besser zu lenken. Denn die Kosten für Staus sind immens. Zwischen 20 und 100 Milliarden Euro im Jahr gehen nach unterschiedlichen Studien allein in Deutschland auf diese Weise verloren. Die 400 Millionen Euro, die die EU in den nächsten fünf Jahren für die Erforschung und Erprobung neuer Verkehrsleitsysteme ausgeben will, sind also sicherlich gut angelegtes Geld.

    Dies gilt umso mehr, als der Ausbau der Straßen an seine Grenzen stößt - sowohl aus finanziellen als auch aus räumlichen Gründen. Sollen trotzdem noch mehr Fahrten möglich sein, muss der Verkehrsfluss besser werden. Nützlich sind sicherlich Navigations- und Warnsysteme, die nicht nur Verkehrs-, sondern auch Wetterdaten verarbeiten. Wenn sie dann auch noch international aufeinander abgestimmt sind und sich Fehlleitungen endlich vermeiden lassen - umso besser.

    Doch ist es damit nicht getan. Auf die Dauer wird auch Deutschland nicht um generelle Tempolimits auf Autobahnen herumkommen. Denn dadurch würde nicht nur etwas für die Umwelt getan, sondern zugleich auch für einen gleichmäßiger fließenden Verkehr und damit für eine höhere Kapazität der Autobahnen gesorgt. Im Übrigen bleibt nur, noch mehr Fracht auf die Schiene zu verlagern - und unnötige Fahrten zu vermeiden.

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