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Neue OZ: Kommentar zu You-Tube

Osnabrück (ots) - Für You-Tube-Freaks Im Internet liegt die Zukunft - auch für die klassische Musik. Und darin liegt die Motivation für das Projekt, das Simone Young mit ihren Hamburger Philharmonikern plant. Denn der Musikgenuss wird sich kaum einstellen, wenn jeweils zwei Musiker, in der Stadt postiert, ihren Part aus Brahms' zweiter Sinfonie spielen. Erst das Internet fügt zusammen, was zusammengehört. Ernsthafte Kunstvermittlung ist deshalb sicher nicht der Ansatz der Hamburger Chefdirigentin. Eher geht es ihr wohl um Aufmerksamkeit durch ein möglichst spektakuläres Projekt. Und sicher braucht auch und gerade die klassische Musik ihre Events, um Zirkel außerhalb des Konzertsaals zu erreichen. Ob das den You-Tube-Freak allerdings ins Konzert lockt, ist fraglich. Immerhin aber können sich Orchester und Techniker an der technischen Herausforderung beweisen. Wofür auch immer das gut sein mag. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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