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Neue Erkenntnisse zeigen: Selen hilft auch der Schilddrüse

Oldenburg (ots) - Die schmetterlingsförmige Schilddrüse ist die Steuerungszentrale für Hormone - und damit für Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. Rund ein Drittel der Deutschen hat jedoch Probleme mit der Schilddrüse. Dabei spielt die so genannte Hashimoto-Thyreoiditis eine wichtige Rolle. Bei dieser häufigen Schilddrüsenerkrankung (bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen) richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen den eigenen Körper und bildet Abwehrstoffe gegen bestimmte Eiweiße in der Schilddrüse.

Die Folge ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die langfristig zu einer Schilddrüsenunterfunktion und vielschichtigen Beschwerden führt. Mehrere aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass eine ausreichende Selenversorgung in Form von sehr gut verwertbarem Natriumselenit (in selen-loges®, rezeptfrei, Apotheke) zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens bei Hashimoto-Patienten führen kann.

Das Spurenelement Selen ist für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone unentbehrlich, weil es u.a. wichtige Enzyme steuert, die freie Radikale neutralisieren. Ist die Selenversorgung mangelhaft, kann dieses Enzym nicht optimal arbeiten, so dass es zu Gewebeschäden kommen kann.

Selenversorgung in Deutschland unzureichend

Erst in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts bewiesen amerikanische Wissenschaftler, dass Selen lebensnotwendig ist. Die Selenversorgung über die Ernährung ist in Deutschland aber oft unzureichend. Dies liegt vor allem an den selenarmen Böden hierzulande. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 30 bis 70 Mikrogramm, wobei der tatsächliche Durchschnittswert am unteren Ende dieser Empfehlungen liegt: 47 Mikrogramm bei Männern und nur 38 Mikrogramm bei Frauen. Daher kann vielfach eine zusätzliche Selenaufnahme angeraten sein, vor allem bei Stress, unausgewogener Ernährung oder chronischen Verdauungsstörungen.

Natriumselenit kann besonders gut vom Organismus aufgenommen und rasch in die spezifischen Stoffwechselwege eingeschleust werden, die auch für die Schilddrüse so wichtig sind.

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