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Saarbrücker Zeitung: Schauspieler Walter Sittler hält Peter Sodanns Kandidatur für einen Irrtum - und wirbt für Gesine Schwan

    Saarbrücken (ots) - Der Schauspieler und SPD-Wahlmann in der Bundesversammlung, Walter Sittler (56, "Der Kommissar und das Meer"), hält die Kandidatur seines Kollegen Peter Sodann für das Amt des Bundespräsidenten für einen Irrtum. Sittler sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe): "Im Film gäbe er sicher einen spannenden Bundespräsidenten mit leicht diktatorischen Zügen ab. Ich befürchte allerdings, dass er die Wahl mit einem tollen Rollenangebot verwechselt." Sodann ist Kandidat der Linken.

    Er hoffe, so Sittler weiter, dass sich in der Bundesversammlung am 23. Mai "viele trauen den Kandidaten zu wählen, von dem sie wirklich überzeugt sind und nicht aus parteipolitischen Erwägungen zähneknirschend einen anderen." Sittler wurde von der SPD in Baden-Württemberg zum Wahlmann für die Bundesversammlung bestimmt.

    Er werde SPD-Kandidatin Gesine Schwan wählen, da sie ein besseres Staatsoberhaupt als Amtsinhaber Horst Köhler sei. Köhler verstehe zwar "viel von Wirtschaft und viel von Geld, er ist ein kluger Mann, gar keine Frage". Aber in der momentanen Krise gebe es kaum jemanden, "der den Menschen überzeugend sagen kann, woran sie sich noch verbindlich auf lange Sicht orientieren sollen. Gesine Schwan kann das sehr gut und auch besser."  Schwan sei zudem in der Lage, "die ethischen Richtlinien für Politik so vermitteln, dass es nicht intellektuell kühl klingt, sondern dass die Menschen es verstehen", betone Sittler.

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