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Sachsen-Anhalt-Tourismus weiter auf Wachstumskurs: Händel-Jahr in Halle und Dom-Jubiläum in Magdeburg als Besuchermagneten 2009

Magdeburg (ots) - Sachsen-Anhalts Tourismuswirtschaft kann sich trotz Wirtschafts- und Finanzkrise über eine anhaltend positive Tourismusentwicklung freuen. 1,3 % mehr Übernachtungen wurden von Januar bis September 2009 in den gewerblichen Beherbergungsbetrieben ab neun Betten gezählt. Damit schneidet Sachsen-Anhalt deutlich besser ab als der Bundesdurchschnitt, der im gleichen Zeitraum ein Minus von 0,4 % ausweist.

Mit Ausnahme der Region Anhalt-Wittenberg (- 6,7 % Übernachtungen) wuchs der Tourismus in allen Regionen, wobei die Altmark beim Übernachtungsplus Spitzenreiter ist (+ 7,2 %). Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Harz und Harzvorland. Während Anbieter in deutschen Mittelgebirgen bundesweit über Nachfrageeinbußen klagen, gab es im Harz einen Übernachtungsanstieg um 2,3 %. Auswirkungen der Wirtschaftskrise gab es in Sachsen-Anhalt vor allem bei der Nachfrage aus dem Ausland. Die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland ging um 6 % zurück, jedoch konnten diese Verluste durch den Aufwärtstrend im Inlandstourismus (+ 1,8 %) bisher aufgefangen werden.

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff erklärte dazu: "Wesentlichen Anteil an der positiven Bilanz des Tourismusjahres 2009 haben die Aktivitäten zu den Marketingschwerpunkten 2009. Angebote rund um überregional bedeutsame Ereignisse wie den 250. Todestag Händels und den 800. Jahrestag der Grundsteinlegung für den Magdeburger Dom haben neue Reiseanlässe geschaffen und neue Gäste zu Ausflügen nach Sachsen-Anhalt motiviert. Sachsen-Anhalt hat sich als kulturtouristisches Reiseziel weiter profiliert."

So sorgten das Händel-Jahr in Halle und die damit verbundene Kampagne "Musik.Zeit.Reisen Sachsen-Anhalt - Das ganze Jahr ein Festival" für zusätzliche Nachfrage bei musikinteressierten Gästen, die vor allem in Halle (Saale) zu spüren war. Mit einem Plus von 4,3 % liegt der Zuwachs bei den Übernachtungen in Halle (Saale) deutlich über dem Landesdurchschnitt. Rund 26.000 Händel-Liebhaber bummelten von April bis Oktober durch die neue Dauerausstellung im Händel-Haus, und die Händel-Festspiele 2009 zogen 57.000 Besucher in ihren Bann. Gern nutzten die Festspielbesucher die touristischen Angebote vor Ort, sodass hallesche Hotels während der Festspiele zu 75 % bis 98 % ausgelastet waren und die Touristinformation gegenüber den Händel-Festspielen des Vorjahres ein Besucherplus von 53 % und eine Erhöhung der Teilnehmerzahl bei Stadtführungen um 119 % verzeichnete. Von der überregionalen Ausstrahlung des Händel-Jahres und der Marketingkampagne

"Musik.Zeit.Reisen" der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) mit Werbemaßnahmen im Wert von rund 300.000 EUR konnte die Musiklandschaft des Landes insgesamt profitieren. Eine gute Medienresonanz im In- und Ausland hat dazu beigetragen, das touristische Profil Sachsen-Anhalts weiter zu schärfen.

Dazu haben auch die Veranstaltungen rund um das 800-jährige Domjubiläum einen Beitrag geleistet. Mehr als 72.200 Geschichtsinteressierte staunten in der Landesausstellung "Aufbruch in die Gotik - Der Magdeburger Dom und die späte Stauferzeit" über Zeitzeugen des Mittelalters. Schon im ersten Ausstellungsmonat September gab es in Magdeburg 7,2 % mehr Übernachtungen, bezogen auf Gäste aus dem Ausland sogar einen Übernachtungsanstieg von 40,7 %. Im Verbund mit dem Domjubiläum in Magdeburg wurde die Aufmerksamkeit potenzieller Gäste auch auf die Korrespondenzorte der Landesausstellung, die Domstädte der Straße der Romanik, gelenkt.

Vor allem auf das Ausland fokussiert waren die Maßnahmen zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Zusammen mit den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Faltblatt in deutscher und englischer Sprache entwickelt und vertrieben. Als Vertriebspartner für das Ausland fungierte die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). Gemeinsame Studienreisen und Presseveranstaltungen für Journalisten aus dem Ausland bildeten die Basis für eine gute Medienpräsenz, die sich für Sachsen-Anhalt vor allem auf Magdeburg, auf die Neuenburg im Burgenlandkreis und auf das "Grüne Band" im Harz bezog.

Auch im kommenden Jahr steht mit der IBA Stadtumbau 2010 und der in diesem Zusammenhang geplanten Kampagne "Herzensbrecher. Rendezvous mit Kultur - Sachsen-Anhalts schöne Städte" ein kulturtouristisch attraktives Thema auf dem Programm. Um anlässlich der IBA Gäste für Städtereisen in Sachsen-Anhalt zu interessieren, wird die IMG zusammen mit den städtischen Tourismusmarketingorganisationen, der Landesgartenschau Aschersleben GmbH und dem IBA-Büro werben. Dabei setzt die IMG auf die in Sachsen-Anhalt reichlich verfügbaren Angebote für Städtetouristen, darunter die 19 IBA-Städte des Landes. Rund 500.000 EUR stellt die IMG dafür zur Verfügung. Neugierig auf Städtereisen in Sachsen-Anhalt sollen u. a. der handliche Reiseführer "Sachsen-Anhalts schöne Städte" und das aktuelle Magazin "Reiseträume" mit Angebotsprospekt machen. Medienkooperationen und gemeinsame Projekte mit der DZT und der Deutschen Bahn stehen ebenso auf dem Maßnahmeplan wie die Informationsaufbereitung für das Internet, die Verbesserung der Online-Buchbarkeit städtischer Angebote und speziell auf Endkunden zugeschnittene Vertriebsmaßnahmen.

Quelle: Angaben zu Übernachtungen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, alle übrigen Angaben: eigene Recherche IMG

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