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WAZ: Die A40, eine reine Nervensache. Kommentar von Frank Preuß

Essen (ots) - Man muss den Stau auf der A40 nicht herbeischreiben, in der Regel kommt er ganz von allein. Gestern Abend wurden die Autofahrer kalt erwischt, heute sind sie vorbereitet. Bei der dreimonatigen Sperrung der A40 im Sommer 2012 orakelte mancher, der Untergang des Ruhrgebiets stehe bevor, mindestens. Es kam anders, wie wir schnell feststellen konnten. Und auch diesmal wird es den Autofahrern gelingen, sich ihre Wege zu suchen oder auf die Bahn umzusteigen - was bleibt ihnen auch übrig? Es gibt freilich nichts schönzureden in einer Region, die im Verkehr ohnehin täglich zu ersticken droht. Die Essener, durch deren Wohnstraßen sich die Blechschlange nun wieder für eine Weile winden wird, können das nicht lustig finden. Aber auch das Jammern über die Baustellen-verseuchte A40 hilft nicht weiter. Mit den Wunden des Bergbaus wird man sich im Revier noch lange beschäftigen müssen, und ein Schacht unter der Autobahn wird nicht die letzte unerfreuliche Entdeckung bleiben.

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