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WAZ: "Jugend forscht" in Essen - Ingenieure von morgen - Leitartikel von Annika Fischer

Essen (ots) - Die Jugend von heute kann nichts, will auch nicht und stellt sich außerdem doof an. Man möchte nicht glauben, was Studien, Personalchefs und pessimistische Alte dauernd erzählen: dass alles hoffnungslos ist mit dem Nachwuchs - und man muss auch nicht. Mehr als 10 000 junge Menschen, die sich in seinem 45. Jahr am Wettbewerb "Jugend forscht" beteiligt haben, sprechen eine andere Sprache. 10 000, die in ihrer Freizeit experimentieren und entdecken, die engagiert und neugierig Dinge ausprobieren, dokumentieren und mutig vorführen - die sind nicht nur Zukunft, sie verändern sie auch. Denn die Jugendlichen haben nicht nur im stillen Kämmerlein theoretisiert; sie haben Neues erfunden und getestet, das brauchbar ist: die Umwelt schützt, Kranken auf die Beine hilft, Arbeitsprozesse vereinfacht oder sicherer macht. Die wenigsten werden gleich Geld dafür bekommen. Aber Würdigung und Wertschätzung auf der Bühne dieses Wettbewerbs haben schon viele angetrieben weiterzumachen und -zudenken. Ihre Lehrer, vor allem aber Wirtschaft, Politik und Industrie tun deshalb gut daran, diesen Eifer zu fördern. Denn die da heute tüfteln in Papas Bastelkeller, sind vielleicht die gesuchten Ingenieure von morgen.

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