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WAZ: Eine große Operation - Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Mutter und Kind sind wohlauf: So heißt es doch, wenn alles klar läuft bei der Geburt, wenn die Mutter schnell wieder fit ist und das Kind den Start ins Leben gut überstanden hat.

      Glücklicherweise ist dies heutzutage der Normalfall, und das ist
eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin. Ohne die
professionelle Geburtshilfe würden Mütter und Kinder wohl immer noch
bei Komplikationen mit dem Tod ringen.

      Und Komplikationen sind an der Tagesordnung: Wenn der
Geburtsverlauf stockt, wenn die Mutter nicht mehr kann, wenn
Sauerstoff fehlt, wenn die Wehen aufhören, wenn es zu heftigen
Blutungen kommt, wenn die Herzfrequenz schwächer wird.

      Dass der Kaiserschnitt oft unvermeidlich ist, mag wohl niemand
bestreiten. Die Zahlen in NRW sprechen aber dafür, dass er unter
Umständen auch aus organisatorischen und finanziellen Gründen
vollzogen wird und nicht nur aus medizinischen. Dabei handelt es sich
um eine große Bauchoperation, also durchaus einen nennenswerten
chirurgischen Eingriff. Damit sollte weder der Arzt, noch die
werdende Mutter leichtfertig umgehen.

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