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WAZ: Unken sind Lügen gestraft - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots) - Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Verkauf der Evonik lässt sich außerordentlich gut an. Und damit zeigt sich auch, dass die Fügungen des Schicksals für manche hart, am Ende aber im Sinne des großen Ganzen doch nicht falsch sein müssen. Werner Müller hat als Architekt des Ausstiegsszenarios große Verdienste ebenso wie als Chef der Evonik, die auch dank ihrer guten Ergebnisse einen guten Preis erzielt. Als Chef der RAG-Stiftung ist Wilhelm Bonse-Geuking der Mann der Stunde, wie man jetzt sieht. Die Abwicklung des gewiss nicht einfachen Verkaufsprozesses, die Einbindung der Interessen der Gewerkschaften wie auch die des Finanzinvestors - das alles passt viel mehr zu einer geräuschlosen Arbeitsatmosphäre auf einer Etage im Steag-Gebäude als zu einer barocken Amtsführung auf Schloss Baldeney. Zu den beiden Köpfen Bonse und Müller kommt der dritte im Bunde hinzu: CVC-Deutschland-Chef Steve Koltes ist ein Garant mehr fürs effiziente, erfolgsorientierte Wirtschaften. Den Steuerzahler wird's freuen. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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