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WAZ: Kritische Islamkonferenz - Für unsere Freiheit. Kommentar von Wilhelm Klümper

Essen (ots) - Spielt Innenminister Schäuble den Islamisten durch seine Islamkonferenzen in die Hände? Dieser Quatsch war auf der "Kritischen Islamkonferenz" zu vernehmen. Vielmehr scheint Schäuble durch den Dialog auch mit religiösen Hardlinern eine Strategie der Annäherung durch Umarmung zu verfolgen. So müssen wohl Politiker agieren, die geübt sind, das Machbare anzustreben. Dagegen setzte die "Kritische Islamkonferenz" einen überfälligen klaren Kontrapunkt: Die Werte unserer freien Gesellschaft, die Trennung von Staat und Religion, sind nicht verhandelbar. Ein Spektrum von Intellektuellen, Künstlern und Ex-Muslimen hat endlich die Stimme gegen das wachsweiche Geheische um Verständnis für die Befindlichkeiten radikaler Muslime erhoben. Denn fanatischer Islamismus bedeutet Gutheißen von Ehrenmorden, Steinigungen, Burka und Verfolgung Andersdenkender. Wer es genossen hat, als die 68er die Fenster unserer miefigen Republik aufrissen und mal ordentlich durchlüfteten, muss sich über diese Anti-Islamisten-Konferenz freuen. Denn Giordano, Wallraff und Co. kämpfen für den Erhalt unserer mühsam erstrittenen Freiheit. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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