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WAZ: Spannende Zeiten - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots) - So ein Verkaufsprozess, wie ihn jetzt die RAG-Stiftung für Evonik startet, ist eine knifflige Sache. Nicht nur, weil es um viel Geld geht, für dessen Einwerbung der Chef der RAG-Stiftung, Wilhelm Bonse-Geuking, in die Verantwortung gegangen ist. Sondern auch, weil es eine doch beachtliche Zahl unterschiedlicher Interessen gibt. Angefangen bei den Kaufinteressenten, die jetzt für ein Aktienpaket von 25 Prozent bieten, dafür möglichst wenig bezahlen, aber viel mitbestimmen wollen. Wenn ein Investmentfonds wie Blackstone, der bereits bei der Deutschen Telekom investiert hat, bei Evonik einsteigt, dann will der auch Einfluss auf das Management haben. Das kann man verstehen, ist aber nicht zwingend ein Herzens-Anliegen des derzeitigen Managements von Evonik. Das würde ohnehin am liebsten den Börsengang sein lassen, einen befreundeten Partner finden und so weiter machen wie bisher. Das wiederum kann nicht das Interesse vom ehemaligen BP-Manager Bonse sein. Bei Stiftung und Evonik stehen spannende Zeiten ins Haus. Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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