Märkische Oderzeitung

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Verzicht auf eine Prognose des Wirtschaftsforschungsinstitutes DIW:

    Frankfurt/Oder (ots) - Und dazu gehört, für das Ende dieses Jahres das Ende der ganz großen Krise anzukündigen. Ob deutsche Wirtschaftsforscher oder amerikanischer Präsident - das Licht am Ende des Tunnels wird gerade entdeckt. So klein das noch ist. Und so sehr es im Schatten der immer neuen Zahlen von Entlassungen und Kurzarbeit steht. Die nämlich sind sehr konkret. Das eine oder andere Indiz für den Aufschwung 2010 dagegen gerät vage. Und so sehr man sich natürlich wünscht, dass die Wirtschaft tatsächlich bald aus dem Gröbsten heraus ist: Das Ganze klingt so, als ob man nach dem gemeinsamen Stellen möglichst schlechter Prognosen nun ins Gegenteil verfällt - und der große Chor der Hoffnungsvollen sein Lied anstimmt. Auch wenn man fürchten muss, dass wir in einigen Monaten wieder mit düsteren Zahlen konfrontiert werden. Die dann auch noch stimmen.

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