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Zahl des Monats Februar: 74,5 Prozent - Patienten könnten noch mehr als bisher von günstigen Generika profitieren

Berlin (ots) - Tag für Tag profitieren deutsche Patienten vom intensiven Wettbewerb im generikafähigen Markt. Denn Generika sind nicht nur besonders sichere und bewährte Arzneimittel, sondern sie zeichnen sich auch durch sehr günstige Preise aus. So gaben die Hersteller 74,5 Prozent aller Generika im Dezember vergangenen Jahres für höchstens 10 Euro an den Großhandel oder die Apotheken ab. Bei mehr als der Hälfte (53,9 Prozent) der Generika lag der Herstellerabgabepreis (HAP) bei maximal 5 Euro und bei immerhin 7,3 Prozent der Packungen erlösten die Hersteller sogar nur einen Euro oder sogar noch weniger. Das nutzt den Krankenkassen und ihren Versicherten. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wurde allein 2009 durch Generika um knapp 8 Milliarden Euro entlastet. Ohne Generika wären die Versicherungsbeiträge somit um 0,8 Beitragssatzpunkte höher.

Die Patienten spüren diesen Entlastungseffekt aber nicht nur indirekt über ihre Krankenkassenbeiträge. Im Dezember 2009 war nämlich mehr als jedes fünfte (21 Prozent) aller zu Lasten der GKV abgegebenen Arzneimittel - und zwar fast ausschließlich Generika - aufgrund seines niedrigen Preises von der Zuzahlung freigestellt. 142 Millionen Mal wurde so der Geldbeutel der Versicherten geschont.

Ginge es nach Pro Generika, würden die Patienten sogar noch mehr von den günstigen Generikapreisen in Deutschland profitieren. Denn der Branchenverband hat vorgeschlagen, die Mindestzuzahlung auf Arzneimittel von 5 Euro aufzuheben. Für rund die Hälfte der Generika beliefe sich die Zuzahlung dann auf höchstens 2,29 Euro statt bisher 5 Euro. Bei rund 90 Millionen Packungen läge die Zuzahlung sogar bei lediglich 1,25 Euro. Und das hätte weitere positive Folgen. Denn wenn die Patienten direkt von den preiswerten Generika finanziell profitierten, würden sie ihre Ärzte bitten, ihnen noch häufiger als jetzt diese qualitativ hochwertigen, aber preisgünstigen Medikamente zu verordnen. Dadurch würden die Kassen zusätzlich entlastet.

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