Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH

Vodafone Stiftung begrüßt neue Stipendiaten: Chancenprogramm für junge Migranten wird fortgesetzt

Berlin/Düsseldorf (ots) - Seit 2006 unterstützt die Vodafone Stiftung mit ihrem Programm "Vodafone Chancen" junge Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrem Karrierestart in Deutschland - heute werden in Berlin zehn weitere Kandidaten feierlich begrüßt. In bewährter Kooperation mit mittlerweile fünf deutschen Partnerhochschulen erhalten sie wie schon ihre 29 Vorgänger ab dem Wintersemester ein Vollstipendium. Die Festrede der heutigen Aufnahmezeremonie hält Prinz Asfa-Wossen Asserate, Nachfahre des äthiopischen Kaisergeschlechts, der als Journalist, Historiker und Wirtschaftsexperte in Deutschland lebt und wirkt.

Das Programm Vodafone Chancen ist das bundesweit einzige Stipendienprogramm für Studierende mit Migrationshintergrund an Privathochschulen. Die Vodafone Stiftung übernimmt die Studiengebühren an den Partnerhochschulen: der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel, der Bucerius Law School (BLS) in Hamburg, der WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar, der Jacobs University in Bremen und der Zeppelin University in Friedrichshafen.

Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Beirates der Vodafone Stiftung: "In der Integration insbesondere junger Menschen mit Migrationshintergrund liegt die große Chance kultureller und sprachlicher Vielfalt unserer Gesellschaft und wirtschaftlicher Produktivität. Integration ist aber zugleich eine große Herausforderung und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Vodafone Chancen Programm leistet dazu bereits im dritten Jahr einen wertvollen Beitrag." Neben dem Stipendium erhalten die jungen Menschen finanzielle Mittel, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Stiftung unterstützt ferner bei Praktika, Auslandsaufenthalten, Vernetzung in akademische und gesellschaftliche Kreise und durch regelmäßige Seminare. Während der gesamten Studienzeit stehen den Studierenden Mentoren zur Seite.

Prinz Asfa-Wossen Asserate unterstreicht in seiner heutigen Festrede zum Thema "Interkulturelle Bildung - Herausforderung einer globalisierten Welt" die Bedeutung des interkulturellen Austauschs als zentrale Herausforderung der Globalisierung. "Kulturelle Vielfalt und Weltbürgertum", betont Prinz Asfa-Wossen Asserate, "sind gerade in unserer turbulenten Zeit notwendige Voraussetzungen menschlicher Existenz: Denn nur wer wirklich begreift, dass der `Fremde´ kein Feind, sondern ein Spiegel möglicher eigener Facetten ist, wird freiwillig die Verantwortung für weltweites Gemeinwohl annehmen."

"Bildung ist ein wichtiges Fundament für Selbständigkeit und zugleich für gelebtes Miteinander. Die Stipendiaten des Vodafone Chancen Programms können Botschafter und zugleich Vorbilder des interkulturellen Austauschs und gelungener Integration sein", so Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland. "Sie sind wichtige Impulsgeber anderer Kulturkreise und bringen schon in jungen Jahren internationale Erfahrungen mit - oftmals vor dem Hintergrund sehr schwieriger Ausgangsbedingungen. Mit Vodafone Chancen möchten wir diesen jungen Menschen den Weg für ihren eigenen Erfolg in unserer Gesellschaft ebnen, sozialen Aufstieg fördern und ein Zeichen für eine erfolgreiche und nachhaltige Integration setzen."

Yonca Dege, 20 Jahre, Tochter türkischer Eltern, in Krefeld geboren: "Für mich ist es wichtig, als Ausländerin die Sprache des jeweiligen Landes zu beherrschen, was aber nicht bedeutet, dass man für eine gelungene Integration seine Muttersprache aufgibt. Ich bin glücklich, Eltern zu haben, die stets darauf geachtet haben, meine Identität zu wahren. Und ich bin stolz darauf, dass ich durch die Vodafone Stiftung die Chance erhalten habe, eine hochqualifizierte Ausbildung zu absolvieren, die sich mir sonst nicht geboten hätte."

Über die Vodafone Stiftung

Die Vodafone Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie fördert und initiiert Projekte mit dem Ziel, Impulse für den gesellschaftlichen Fortschritt zu geben und gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. Unter dem Motto "Erkennen. Fördern. Bewegen." konzentriert die Stiftung ihr Engagement auf die Bereiche Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Kunst und Kultur. Im Fokus stehen vor allem Kinder und Jugendliche, denn sie sind es, die das Land zukünftig gestalten.

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