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SPD-Generalsekretärin Fahimi: "Weselsky schädigt Gewerkschaftsbewegung"

Berlin (ots) - SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat GDL-Chef Claus Weselsky vorgeworfen, mit seinem Verhalten der gesamten Gewerkschaftsbewegung Schaden zuzufügen. Fahimi sagte am Donnerstag im rbb-Inforadio, Weselsky habe sich im Tarifkonflikt bei der Bahn "verrannt". Sie frage sich, ob er "nicht längst persönliche Interessen verfolgt", statt die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder wahrzunehmen. "Es verhält sich ja so, dass Herr Weselsky seine Mitglieder inzwischen in einen Streik hineinführt, wo es nur noch bedingt um ihre Interessen geht. Denn die Überstundenregelung, die Lohnforderungen für die Lokführer - darum geht es schon lange nicht mehr." Fahimi beschuldigte den Gewerkschafts-Chef außerdem, mit seinem Verhalten demokratische Grundsätze zu brechen. "Er lehnt jedes Gespräch und jeden Schlichtungsversuch ab, der darauf hinausläuft, dass er nicht einen Tarifvertrag für andere Bahnbeschäftigte durchsetzen kann. Insofern bricht er das Prinzip der Solidarität, das Prinzip der Demokratie und schädigt damit die Gewerkschaftsbewegung, und das macht mir Sorge."

Das vollständige Interview zum Nachhören finden Sie hier: http://ots.de/WOOIj

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