Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Tipps der Feuerwehr: mit Sicherheit unterwegs
Feuerwehrverband appelliert: Umfassend vorbereiten, umsichtig reagieren

Berlin (ots) - Kilometerlange Staus auf dem Weg in den Urlaub oder zum Besuch der Lieben: Die Weihnachtsfeiertage sind prädestiniert für herausfordernde Verkehrssituationen. "Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug gilt es, sich umfassend vorzubereiten und umsichtig zu reagieren", erklärt Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die deutschen Feuerwehren geben sieben Tipps zur Sicherheit auf Reisen:

   - Lassen Sie Ihr Fahrzeug überprüfen, damit Sie nicht durch 
     vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem 
     angemessene Bereifung ist wichtig!
   - Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken - so wird man vor allem 
     bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau 
     und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die 
     Heizung überrascht.
   - Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung Ihres Fahrzeugs: Sind 
     die Warnwesten griffbereit? Wo befindet sich das Warndreieck? 
     Ist der Verbandkasten auf aktuellem Stand? Eine Auffrischung der
     Erste-Hilfe-Kenntnisse, etwa bei einer Hilfsorganisation, 
     schadet nie!
   - Wenn es gekracht hat und Sie beteiligt sind: Sichern Sie die 
     Unfallstelle mindestens mit einem Warndreieck ab. Begeben Sie 
     sich nach der Absicherung wenn möglich hinter die Leitplanke - 
     sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr.
   - Bilden Sie in einem Stau eine Rettungsgasse, damit die 
     Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend 
     Hilfe leisten können. Häufig treffen Rettungsfahrzeuge 
     (Feuerwehr, Rettungsdienst) zeitversetzt ein; achten Sie auch 
     beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Rettungsgasse stets 
     offen bleibt!
   - Altbewährt und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt
     in Deutschland für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die 
     korrekte Sicherung von Babys und Kindern.
   - Wenn bei Unfällen der Einsatz der Feuerwehr oder des 
     Rettungsdienstes notwendig ist, können Sie diese über den 
     kostenfreien Notruf 112 alarmieren. Dieser ist europaweit 
     gültig! 

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