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Weber Shandwick Studie: Unternehmen mit starker Reputation haben doppelt so viele Frauen in der Führungsetage

New York / Berlin (ots) - Weber Shandwick veröffentlicht heute den Gender Forward Pioneer (GFP) Index, der sich mit der Geschlechterverteilung in den Führungsetagen der Fortune Global 500 beschäftigt. Danach verzeichnen Unternehmen mit einer hohen Reputation in der Regel einen höheren weiblichen Anteil in der Führungsetage als andere. Der Index zeigt allerdings auch, dass nur 10,9 Prozent der leitenden Angestellten in den Fortune 500 Frauen sind. Keines der untersuchten Unternehmen verzeichnet ein Gleichgewicht an männlichen und weiblichen Führungskräften. Fast 4 von 10 Unternehmen (37,6%) haben ein rein männliches Führungsteam.

Insgesamt berücksichtigt der GFP Index mehr als 8.600 Führungskräfte aus 36 Ländern weltweit. Der Index ist eine Ergänzung zur im Oktober 2015 veröffentlichten Studie Gender Equality in the Executive Ranks: A Paradox - The Journey to 2030. Diese Untersuchung von Führungskräften in 55 Ländern identifizierte ein nur schwaches Engagement für mehr Frauen in Führungspositionen.

"Der Ruf eines Unternehmens steigt mit der Anzahl von Frauen in Führungspositionen. Das ist eine gute Nachricht - für Unternehmen, wie auch für Frauen. Doch trotz dieser empirischen Belege wird Frauen noch immer viel zu selten der Zugang zu C-Level-Positionen ermöglicht. Eine gezielte Förderung weiblicher Führungskräfte in den höchsten Unternehmensrängen findet so gut wie nicht statt", sagt Gail Heimann, Präsident von Weber Shandwick. "Es ist höchste Zeit, dass Unternehmen erkennen, welchen Mehrwert Führungsetagen mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis für den Unternehmenserfolg bieten."

Die zukunftsorientiertesten Unternehmen der Welt

Obwohl keines der untersuchten Unternehmen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Führungsriege hat, schneiden einige Branchen und Märkte besser ab als andere:

   - Die beste Branche für Frauen in Führungspositionen scheint der 
     Einzelhandel, mit einem Anteil von 33 Prozent (im Gegensatz zu 
     10,9% im branchenübergreifenden Durchschnitt).
   - Fünf Branchen hatten keine Frauen in leitenden Positionen: 
     Großhandel, Transportwesen, Lebensmittelgroßhandel, Textilien 
     und Zeitarbeit.
   - Schweden hat als individueller Markt den größten Frauenanteil in
     Management-Positionen, dicht gefolgt von der Türkei (27 Prozent 
     und 26 Prozent).
   - Insgesamt 13 der Global Fortune 500 haben einen weiblichen CEO. 

Frauen als Treiber von Unternehmenserfolg

Die Analyse der weltweit führenden Unternehmen zeigte eine Korrelation zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Grad der Unternehmensreputation. Unter Einbeziehung des Fortune-Rankings World's Most Admired Companies stellt Weber Shandwick fest, dass die Unternehmen mit der höchsten Reputation ihrer Branche einen doppelt so hohen Anteil an Frauen in Führungspositionen haben wie ihre Wettbewerber oder Unternehmen mit niedrigerer Reputation (17 vs. jeweils 8%).

Darüber hinaus zeigt die Gender Equality-Studie zwei weitere Faktoren, die direkt auf den Erfolg von Organisationen einzahlen: "Unterschiedliche Perspektiven führen zu einer besseren finanziellen Performance", sagten 38 Prozent der Befragten, die die Gleichwertigkeit der Geschlechter in Führungspositionen vertreten. "Frauen sind gute Führer" wurde von 35 Prozent der Befragten genannt.

"Weber Shandwick ist davon überzeugt, dass ein Gleichgewicht der Geschlechter ein bedeutender Treiber für den Ruf eines Unternehmen ist", so Leslie Gaines-Ross, Chief Reputation Strategist bei Weber Shandwick, "und Medien, Journalisten wie auch Unternehmen selbst sollten diesem Thema weiterhin viel Beachtung schenken." In der Tat gaben 39 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie Informationen zu diesem Thema aktiv mit den Mitarbeitern teilen, um die interne Kultur und öffentliche Wahrnehmung zu fördern. Eine Infografik zu den Ergebnissen kann auf www.webershandwick.de abgerufen werden.

Über den GFP Index

Um zu bestimmen, wie viele Führungskräfte in den Fortune Global 500 Frauen sind, nutzte Weber Shandwick zwei Informationsquellen: 1. Die Website über die Führungsriege des Unternehmen und 2. das Senior Management Team, das im Jahresbericht aufgelistet wurde. Anschließend wurde das Geschlecht der Manager bestimmt. Die Untersuchung wurde von November bis Dezember 2015 durchgeführt.

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Susann Kobs
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