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Mitteldeutsche Zeitung: zum Populismus

Halle (ots) - Die Unterscheidung zwischen radikalem und moderatem Populismus ist allzu schematisch. Das, was die Stiftung als radikalen Populismus bezeichnet, ist im Grunde (Rechts-)Extremismus. Versatzstücke wiederum sickern in die Mitte ein und werden dort von der Politik teilweise integriert. Es ist nämlich nicht allein die AfD, die Sorgen macht. So behauptete Oskar Lafontaine erst kürzlich wieder, Deutschland sei gar keine richtige Demokratie, weil die Interessen der Mehrheit nicht berücksichtigt würden. Horst Seehofer liebäugelt mit Viktor Orbán und Wladimir Putin. Und das Fehlen einer Ost-West-Differenzierung in der Studie ist ohnehin ein Mangel. Kurzum: Das alles wirkt arg einfach und arg sorglos.

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