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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Reisen: Touristen aus Mitteldeutschland meiden Türkei und Tunesien nach Terror-Anschlägen

Halle (ots) - Nach den verheerenden Terror-Anschlägen in der Türkei und Tunesien meiden viele mitteldeutsche Urlauber die betroffenen Ländern. Das zeigt eine Auswertung der Passagierzahlen des Flughafens Leipzig/Halle. Vor allem die Türkei ist der große Verlierer im Sommer 2016. Nachdem sich ein Selbstmordattentäter am 12. Januar in der Istanbuler Altstadt inmitten einer deutschen Touristengruppe in die Luft gesprengt hatte, strichen viele Pauschal-Urlauber auch die Türkische Riviera von ihrer Reiseliste. Von Januar bis Ende Mai zählte der mitteldeutsche Airport 91 800 Fluggäste in und von der Türkei. Das ist ein Minus von 34 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Eingebrochen sind auch die Passagierzahlen vom Flughafen Leipzig/Halle nach Ägypten und die Tunesien. Bei einem Terror-Anschlag am Strand des tunesischen Badeorts Sousse im Juni 2015 starben 39 Menschen. Davon hat sich das Tourismus-Geschäft bis heute nicht erholt. Im Gegensatz dazu steigen Spanien, Portugal und Bulgarien in der Gunst der Urlauber aus Mitteldeutschland stark an.

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