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Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Halle (ots) - Diesmal soll es um Frieden gehen. Oder einen ersten Schritt in diese Richtung. Erstens soll die Feuerpause zwar am Boden gelten. Aber die Luftwaffen der USA und Russlands werden ihre Bombenangriffe weiterfliegen. Dafür gibt es durchaus Gründe - soweit es um die Bekämpfung der Terrororganisation Islamischer Staat geht. Ähnliches gilt für Al-Nusra, einen Ableger von Al Qaida in Syrien. Da fangen die Probleme schon an. Denn diese Milizen sind der wichtigste Gegner des Regimes von Baschar al-Assad. Sie zu bekämpfen, heißt Assad zu stabilisieren. Auch wird die humanitäre Katastrophe nicht gestoppt, die sich in Aleppo anbahnt. Die Waffenruhe soll erst in einer Woche beginnen. Nach aller Erfahrung ist diese Frist oft eher Anlass für einen blutigen Endspurt. Anlass zur Hoffnung gibt das Signal von München dennoch. Denn es ist der erste Schritt, den Krieg wenigstens einzuhegen.

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