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Mitteldeutsche Zeitung: zum Asylstreit

Halle (ots) - Schon bei der ursprünglichen Einigung vom November hatten die Parteichefs den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge eingeschränkt, ohne zu wissen, dass der Innenminister gleichzeitig die Syrer genau jener Gruppe Schutzbedürftigen zuordnete, die aus einem Bürgerkriegsland kommen. Eine Kommunikationspanne, hieß es. Nun hat das Familienministerium nicht überprüft, ob die Ausnahmen für Jugendliche noch im Gesetzestext standen. Man muss schon sehr tapfer sein, um beim Anruf des nächsten Demoskopen auf die Frage, ob die Regierung alles im Griff habe, mit einem kräftigen Ja zu antworten.

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