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Mitteldeutsche Zeitung: zu Jauch

Halle (ots) - Warum? Darüber darf nun spekuliert werden. Ist Jauch, der ja auch der Quizonkel der Nation ist, die Doppelbelastung zu viel geworden? Hat er genug vom politischen Debattieren, das sich auch unter seiner Leitung oft genug im Kreise drehte? Hat den erfolgsverwöhnten Medienmann die Kritik an seiner Diskussionsleitung doch stärker gewurmt, als er es sich anmerken ließ? Die "Stinkefinger-Affäre" ging jedenfalls an die journalistische Substanz, die Jauch als Ehrenmann des deutschen Fernsehens quasi personifiziert zuerkannt worden ist. Da hatte er in seiner Sendung ein Bild des griechischen Finanzministers Varoufakis mit gestrecktem Mittelfinger gezeigt. In Richtung der Deutschen, sollte das wohl heißen. Aber die Szene stammte aus einer Zeit, als Varoufakis noch gar nicht Minister war. Was immer den Abschied Jauchs aber ausgelöst hat: Er belastet die ARD mit einem dicken Personalproblem.

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