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Blackbox Digitales Marketing: Unternehmen scheitern an der Erfolgsmessung ihrer Social Media-Aktivitäten

Mannheim/München (ots) -

   - Studie von Camelot Management Consultants und der EBS Business 
     School 
   - Social Media haben sich in den Unternehmen als 
     zusätzlicher Kommunikationskanal etabliert 
   - Häufigste Ziele: Bekanntheit, Image-Verbesserung und Vertiefung 
     der Beziehungen zu unterschiedlichen Zielgruppen 
   - Allerdings werden diese Ziele fast nie in einen definierten 
     Controlling-Prozess überführt und deren Erfolg überprüft 
   - Effizientes Social Media-Marketing erfordert 
     Qualifizierungs-Offensive und Investitionen in Instrumente, 
     Prozesse und Software-Tools 

Soziale Medien sind aus dem Alltag der meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Werbetreibende sprechen über diesen vergleichsweise jungen Kanal scharf abgrenzbare Zielgruppen direkt an und beinahe alle Marketingabteilungen unterstützen die multiplen Begegnungen mit ihrer Marke über diese Plattformen. Umso verwunderlicher ist es, dass Nutzungsverhalten und Reaktionsmuster auf diese Aktivitäten von Unternehmen noch so gut wie gar nicht systematisch erhoben und ausgewertet werden. Das ist das Ergebnis der Studie "Blackbox Digitales Marketing" der Strategie- und Organisationsberatung Camelot Management Consultants und dem Lehrstuhl für Strategisches Marketing an der EBS Business School. Eine Koppelung von Social Media-Kennzahlen mit etablierten Finanzkennzahlen oder gar Effektivitätskennzahlen wie dem Return on Investment existiert kaum. Dabei wäre dies die notwendige nächste Stufe, um die Effektivität von Social Media-Marketing steigern zu können - zum Beispiel durch Social Media-Cockpits. Das erfordert allerdings nicht nur eine Qualifizierungs-Offensive der eingebundenen Mitarbeiter und Partner, sondern auch Investitionen in entsprechende Instrumente, Prozesse und Software-Tools.

"Die Präsenz in Sozialen Netzwerken ist Unternehmen heute extrem wichtig. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, Experten für diesen Bereich zu beschäftigen und nutzt diesen Kanal hauptsächlich für die Kommunikation", sagt Prof. Dr. Roland Mattmüller, Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches Marketing an der EBS Business School. "Facebook, YouTube, Twitter und Xing sind die am häufigsten genutzten Kanäle, um das Markenerlebnis zu erweitern, Botschaften im passenden Umfeld zu platzieren und feedback zu erzeugen." Auch für die Gewinnung neuer Mitarbeiter werden die sozialen Netzwerke meist genutzt. "Umso erstaunlicher ist es, dass die meisten Unternehmen es nach eigener Einschätzung allerdings noch nicht geschafft haben, den Wertbeitrag dieses wichtigen Kanals für den Unternehmenserfolg zu beziffern", erläutert Sebastian Deck, Marketingleiter der Strategie- und Organisationsberatung Camelot Management Consultants. "Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gibt an, den Erfolg ihrer Social Media-Aktivitäten mit selbst definierten Erfolgskennzahlen (Key Performance Indicators) auf der Grundlage von Erfahrungswerten zu messen, diese Daten dann aber nicht in die finanzorientierten Steuerungselemente des Unternehmens-Controllings zu überführen." Metriken wie etwa die McKinsey GRP-Methode sind der Studie zufolge im Markt kaum bekannt.

Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg muss messbar werden

Das Social Media-Marketing steht aktuell vor einem weiteren Entwicklungsschritt: Die Unternehmen sehen anscheinend kaum noch Probleme damit, Ziele für Content, Kanäle und Gestaltungsmöglichkeiten zu definieren. Jetzt liegen die Schwierigkeiten viel eher im Monitoring ihrer Aktivitäten und der Datenauswertung. Dafür fehlen den Unternehmen aber personelle und zeitliche Ressourcen. "Erst wenn es den Social Media-Verantwortlichen gelingt, den Wertbeitrag ihrer Arbeit dauerhaft und nachvollziehbar in der Sprache ihrer Unternehmen abzubilden, wird dieser Bereich den nächsten Entwicklungsschritt vollziehen können", sagt Deck. Die Arbeitsaufträge für die nahe Zukunft lauten daher: klare Implementierungsansätze und konkrete Vorgehensweisen für die Arbeitsbereiche Monitoring und Datenauswertung. Das erfordert weitere Investitionen in Instrumente, Prozesse und Software-Tools sowie einen funktionsübergreifenden Austausch aller beteiligten Unternehmenseinheiten.

Kurzfassung der Studie: http://www.camelot-mc.com/studien/

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Camelot Management Consultants ist die Strategie- und Organisationsberatung innerhalb der internationalen Camelot Gruppe. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Managementberatungen für die Optimierung von Wertschöpfungs- und Lieferketten mit Fokus auf der Chemie-, Pharma- und Konsumgüterbranche. Die Camelot Gruppe beschäftigt weltweit insgesamt mehr als 1.450 Berater, darunter etwa 200 in Deutschland und der Schweiz. Camelot Management Consultants garantiert durch den integrierten Beratungsansatz und die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Technologiespezialisten für Projekterfolg über alle Phasen der Beratung hinweg: von der strategischen Entscheidungsfindung bis hin zur organisatorischen und technologischen Umsetzung.

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