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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wiegand-Prozess

Halle (ots) - Es ist gut so, dass hier Sorgfalt vor Schnelligkeit geht! Der Vorwurf der schweren Untreue wiegt schwer. Sehr schwer. Genau muss geprüft werden, was für die Argumente der Staatsanwälte spricht und was für die Entlastung des Angeklagten. Denn das Gericht entscheidet mit seinem Urteil nicht nur über das persönliche Schicksal des Oberbürgermeisters, sondern auch über die Zukunft der größten Stadt Sachsen-Anhalts. Sieben Monate dauert nun schon der Prozess. Eine Zeit der Lähmung für Halle, mit einem Mann an der Spitze, der nicht voll handlungsfähig ist und einer zunehmenden Distanz zwischen dem Stadtrat und dem Oberbürgermeister. Halle braucht Klarheit, wie es weitergehen soll. Wiegand sprach in seinen letzten Worten vor Gericht erneut von einer politischen Intrige und kündigte an, dass die Drahtzieher sich verantworten müssten. Das war unangemessen und nicht hilfreich für die Zukunft, egal wie der Prozess ausgeht.

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