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Mitteldeutsche Zeitung: zu Homophobie

Halle (ots) - Offensichtlich kursieren auch in der viel beschworenen Mitte der Gesellschaft noch Vorurteile und mit Eifer verfochtene Anschauungen, die man eher im 19. Jahrhundert verorten würde. Unter modernen Zeitgenossen ist jedenfalls kein Platz mehr für Homophobie und missionarisch anmutende Versuche, die als "Krankheit" missverstandene Homosexualität durch Therapien kurieren zu wollen. Natürlich kann man das alles als Scharlatanerie und den Irrglauben eines weltfremden Dorfpastors abtun, aber so einfach ist es dann wohl doch nicht. Gewiss, das politische Sachsen-Anhalt hat sich gestern einmütig von den Zielen des Vereins distanziert. Auch sind namhafte CDU-Politiker wie der Fraktionschef im Landtag, André Schröder, und der Bundes-tagsabgeordnete Christoph Bergner, die dem Verein nahestanden, inzwischen abgesprungen. Aber man fragt sich schon, wie sie überhaupt in diese Verlegenheit kommen konnten.

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