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Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke und Europa

Halle (ots) - Der Programmentwurf ist falsch. Er attackiert die EU frontal, statt ihr im Geiste der Veränderung entgegen zu treten. Das Plädoyer, aus den militärischen Strukturen der Nato auszusteigen, ist entweder heuchlerisch oder realitätsfern. Keine andere Partei in Deutschland würde dabei mitmachen. Die Linke stellt sich damit ins Abseits. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Partei. Folgt sie Gysi, kann eine Macht- und Veränderungsperspektive entstehen. Folgt sie Sahra Wagenknecht, wird die Linke bleiben, was sie ist: Opposition, bestenfalls. So einfach ist das.

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