Mitteldeutsche Zeitung: zur Bankenunion

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Halle (ots) - Mit dem Rettungsschirm, der Bankenunion sowie dem Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen, nähert sich Euroland einem Gebilde, das funktionieren kann, einer Währungsunion samt Wirtschaftsunion. Was noch fehlt, ist die demokratische Fundierung auf europäischer Ebene, damit das Europäische Parlament Entscheidungen treffen kann und nicht alle Macht bei Regierungschefs in Hinterzimmern liegt. Gehen die Staaten diesen Weg weiter, tritt ein, was außer Altkanzler Helmut Kohl nur wenige für möglich gehalten haben: Dass die Währungsunion eines Tages in der politische Union mündet. Heute wissen wir: münden muss.

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