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Mitteldeutsche Zeitung: Opel Ost-CDU-Regierungschefs uneins zu Staatsbürgschaften für Autobauer

Halle (ots) - Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich im Streit um die Opel-Bürgschaft hinter Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gestellt. "Was Herr Brüderle da entschieden hat, ist nachvollziehbar", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Wir sind ja selbst Automobilstandort. Und wir hätten im Falle einer Bürgschaft eine Diskussion über Wettbewerbsvor bzw. -nachteile bekommen." Im Übrigen stelle er hier "eine gewisse Gleichbehandlung" fest, ergänzte Tillich. Auch das Unternehmen Qimonda mit einem Sitz in Dresden habe seinerzeit keine Bundesbürgschaft erhalten. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) kritisierte Brüderle hingegen. "Die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers ist nicht nachvollziehbar", erklärte sie der "Mitteldeutschen Zeitung". "Wir hätten uns eine politische Entscheidung zugunsten der Standorte und der Arbeitsplätze gewünscht. Aber dazu war der Bundeswirtschaftsminister offenbar nicht bereit. Wir werden jetzt länderseitig alles tun, um Gespräche mit General Motors aufzunehmen und unsere Standorte zu sichern."

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