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Mitteldeutsche Zeitung: zu Mixa und Ohrfeigen

Halle (ots) - Von "Watsch'n" spricht der aus Oberschlesien stammende Bayer, was seiner Ansicht nach aber etwas ganz anderes ist als eine Tracht Prügel. So fein sind die Unterschiede für den Gottesmann, der nebenbei auch noch als katholischer Militärseelsorger für die Bundeswehr zuständig ist. Zudem, sagt Mixa, seien es andere Zeiten gewesen. Was wohl heißen soll, dass vor zwanzig, dreißig Jahren die Hand der Erzieher üblicherweise noch lockerer saß. Das mag so gewesen sein, aber es entschuldigt nicht, was schon damals unentschuldbar war: Gewalt, ganz gleich ob physisch eingesetzt oder durch verbale Demütigungen und Erniedrigungen, ist das untauglichste Mittel überhaupt, um freie Menschen zu erziehen. Erst recht, wenn man unter der Fahne christlicher Liebe angetreten ist.

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